20 Sep 2018
September 20, 2018

Hambacher Wald retten und Kohle stoppen

Hambacher Forst

Beispiele, wie wir uns für den Schutz unserer Wälder einsetzen können.

Jetzt!
Der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter, ist schnell gemacht. Er setzt ein Zeichen und kann Unternehmenspolitik beeinflussen, denn Energiekonzerne sind auf das Geld einer möglichst großen Kundschaft angewiesen. Es ist unsere Marktmacht, unser Geld in nachhaltige Unternehmen zu investieren.
Zurzeit finden viele Demos bundesweit statt. Informationen zu anstehenden Veranstaltungen bieten auch regionale Initiativen und Umweltschutzvereine.
Unabhängig von Ort und Zeit können auch weiterhin Petitionen für den Erhalt des Hambacher Forstes online unterzeichnet werden.
Verlauf und Auswirkung der Geschehnisse rund um den Hambacher Forst hängen auch von der Öffentlichkeit ab. Wer sich informiert, trägt dazu bei, das Thema für Politik und Gesellschaft relevant zu halten.

Eil-Appell „Hambacher Wald retten“ unterzeichnen

Quelle: Klima Allianz Deutschland

Mittel- und Langfristig…
Der Hambacher Forst ist auch ein Symbol für die zerstörerischen Folgen energieintensiver Lebensstile. Die Änderung bspw. von Essgewohnheiten und Konsum, hat einen positiven Einfluss auf die individuelle Energiebilanz
Engagement für nachhaltige Ziele fällt in Gemeinschaft leichter. In Vereinen und Verbänden findet jeder Gleichgesinnte sowie Strukturen, die die Umsetzung von Visionen für den Umweltschutz begünstigen. Neue Mitglieder sind auch bei NourEnergy jetzt und jederzeit herzlich willkommen. (Verlinkung zu Mach mit!)
Viele Umweltverbände informieren fortlaufend über relevante Themen. Wer Newsletter abonniert und Akteuren in sozialen Medien folgt, weiß über aktuelle Aktionen Bescheid.

18. September 2018

Gemeinsame Presseerklärung von BUND, Campact, Greenpeace und Naturfreunde Deutschlands vom 18. September 2018

Berlin/Buir: Nachdem RWE vergangene Woche mit der Räumung der Baumhäuser im Hambacher Wald begonnen hat, ziehen auch Umweltschützer ihre Proteste vor. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Greenpeace und die NaturFreunde Deutschlands verlegen ihre gemeinsame Demonstration gegen die Rodung des Waldes auf Samstag, 6. Oktober 2018, um RWE vor dem möglichen Start der Abholzung ab 15. Oktober 2018 ein klares Stopp-Signal zu senden. Ursprünglich war die Demo am Tag zuvor (14.10.) geplant.

„Durch die Räumung der Baumhäuser macht der Kohlekonzern RWE jeden Tag Druck. Mit der Demonstration ‚Wald retten! Kohle stoppen!‘ wollen wir ein Zeichen für den Erhalt dieses einzigartigen Waldes und für einen schnellen Kohleausstieg setzen. Wir dürfen nicht zulassen, dass noch mehr klimaschädliche Braunkohle abgebaggert wird. Das ist Klimapolitik von vorgestern“, sagen die Organisatoren der Demonstration.

Über die Zulässigkeit dieser Rodung wird aktuell wegen einer Klage des BUND vor dem Oberverwaltungsgericht Münster verhandelt. Vor der gerichtlichen Entscheidung Fakten zu schaffen, ist eine Provokation von RWE, die auch die Arbeit der Kohle-Kommission in Berlin schwer belastet. Auf Druck des Gerichtes hat RWE erklärt, nicht vor dem 14. Oktober 2018 mit den Baumfällarbeiten zu beginnen.

Schon jetzt regt sich breiter Protest gegen die Abholzung. An die 500.000 Menschen unterstützen den Appell „Hambacher Wald: Retten statt roden“, in dem die verantwortlichen Politiker im Bund und in Nordrhein-Westfalen aufgefordert werden, sich für den Erhalt des Hambacher Waldes einzusetzen. Zu den sonntäglich stattfindenden Waldspaziergängen reisen bereits jetzt tausende Menschen an, um persönlich ein Zeichen zu setzen.

Demonstration: Wald retten! Kohle stoppen!

Datum: 6. Oktober 2018, 12 Uhr

Ort: Bahnhof Buir, Hambacher Wald

Appell und weitere, aktuelle Informationen zur Demo