#RamadanPlastikfasten

#RamadanPlastikfasten

Liebe Umwelt-Freunde,

es ist soweit. Der langersehnte und segenreiche Monat Ramadan steht vor der Tür. Es ist die Zeit der Besinnung und der Läuterung der Seelen. In keinem anderen Monat sind wir uns unserem Schöpfer, unserer Sinne und unserer Umwelt so bewusst. Dabei ist der Verzicht von zentraler Bedeutung. Es gilt sich selbst zu überwinden und auf allgegenwärtige Dinge zu verzichten; des Schöpfers, unserer und der Umwelt wegen.

Folgender Gedanke kam dabei bei uns auf: Weder das Essen noch das Trinken- im gesunden Maße- sind Handlungen, die außerhalb des Ramadans verboten oder gar verwerflich wären. Trotzdem schaffen wir es von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang davon abzusehen. Wie verhält es sich dann erst mit Handlungen, die ganz offensichtlich gravierenden Einfluss auf unsere Umwelt haben und das Leben negativ beeinträchtigen? Im Ramadan haben wir die Chance gemeinsam ein Zeichen zu setzen und unsere Umwelt zu entlasten. Dabei sind wir auf eine tolle Initiative des BUNDs aufmerksam geworden:

Plastikfasten! Deutschland ist leider trauriger Spitzenreiter im Plastikverbrauch, der unsere Umwelt in vielerlei Hinsicht enorm belastet. Unterem Link könnt ihr einige Fakten entnehmen.
https://www.bund.net/chemie/achtung-plastik/plastikfasten/

  1. Individualität
    Nun sind wir alle gefragt! Das Mindestziel sollte sein, dass jeder ganz individuell seinen Plastikkonsum hinterfragen sollte und einen gänzlichen Verzicht oder zumindest eine starke Reduzierung anstrebt. Beispiel: Geht als Vorbilder voran und nehmt zu öffentlichen Fastenbrechen, bei denen ihr wisst, dass Plastik zum Einsatz kommt, euer eigenes Geschirr mit. Sucht den Dialog und berichtet über eure Motivation.
  2. Kollektivität
    Inspiriert und sensibilisiert euer Umfeld. Erzählt Familie, Bekannten und Freunden davon und überlegt euch Ideen, wie ihr gemeinsam ein Zeichen setzen könnt. Gibt eurer Kreativität freien Lauf. Nimmt aktiv an der Gestaltung von gemeinsamen Fastenbrechen teil und überlegt euch wie ihr beispielsweise von Einweg- auf Mehrweggeschirr umsteigt. Verzichtet beim Einkaufen auf Plastiktüten und verwendet Tragetaschen. Dem oberen Link könnt ihr weitere Tipps entnehmen.
  3. Teilen & Motivieren
    Teilt eure Erfahrung mit anderen auf Social Media. Ob es nun Bilder oder kurze Texte sind; das Plastikfasten soll eine Inspirationswelle auslösen.

Wichtig ist hierbei der Hashtag #RamadanPlastikfasten

Lasst uns gemeinsam unserer Umwelt etwas Gutes tun. Auf dass der Ramadan nur der Startschuss für ein neues Bewusstsein wird.

Mit sonnigen Grüßen
Euer NourEnergy Team

Außerdem: https://www.islamische-zeitung.de/ramadanplastikfasten2018-nourenergy-startet-kampagne-und-jeder-kann-mitmachen/

Hier das Erklärungsvideo aus dem Jahr 2017: